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Förderung

Projektförderung für nichtstaatliche Museen

Die Sächsische Landesstelle für Museumswesen unterstützt Projekte der nichtstaatlichen Museen gemäß der Förderrichtlinie Kunst und Kultur des Freistaates Sachsen durch einen gezielten Einsatz finanzieller Mittel. Die Anerkennung des „ICOM-Codex“ und der „Standards für Museen“ sind wichtige Voraussetzung für die Förderung. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Die Förderung beinhaltet neben der Ausreichung der finanziellen Mittel auch eine umfassende fachliche Projektbegleitung und ein abschließendes Controlling. Der Ausreichung von Fördermitteln geht eine sorgfältige Antragsprüfung voraus. Projekte im Rahmen der musealen Kernaufgaben zur qualifizierten, dauerhaften Erschließung, Bewahrung und Erweiterung der museumseigenen Sammlung stehen im Mittelpunkt. Die Bedeutung des beantragten Projektes und dessen Einbettung in den aktuellen Stand der jeweiligen Museumskonzeption und -planung sowie dessen nachhaltige Wirkung sollten aus der Projektbeschreibung klar ablesbar sein.

Antragsformulare und -fristen

Der 1. November (Posteingang in der Landesstelle per Brief, Amt24 oder Vorab-Fax) ist Antragsstichtag für das darauf folgende Kalenderjahr (z. B. 01.11.2015 für das Jahr 2016). Antragsformulare sind hier oder über das Büro der Landesstelle für Museumswesen erhältlich.

Für Ankaufsersuchen gilt eine verkürzte Antragsfrist, so dass auch im laufenden Kalenderjahr noch Antragstellungen möglich sind. Bitte setzen Sie sich mit der zuständigen Bearbeiterin Frau Ulrike Modersohn-Josch in Verbindung.

Antrag auf einen vorzeitigen förderunschädlichen Maßnahmebeginn:     Die Bewilligung eines vorzeitigen förderunschädlichen Maßnahmebeginnes erfolgt durch die Sächsische Landesstelle für Museumswesen per Bescheid. Hierzu muss der Fördermittelantrag vollständig und mit prüffähigen Anlagen untersetzt sein. Es wird darauf hingewiesen, dass der Beginn der Maßnahme ohne entsprechende Bescheidung des Fördermittelantrages  vollständig auf eigenes Risiko erfolgt und die Maßnahme im Zweifel bei Ausbleiben der Zuwendung allein durch den Antragsteller finanziert werden muss.