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Förderung

Zusätzliche Fördermittel für Digitalisierungs- und Inklusionsprojekte für das Jahr 2020

Mit Beschluss des Sächsischen Landtages zum Doppelhaushalt 2019/2020 vom 13. Dezember 2018 konnte erfreulicherweise eine Erhöhung der Fördermittel für den Bereich Digitalisierung im Bereich der nichtstaatlichen Museen erreicht werden. Hierbei werden insbesondere Projekte zur Digitalisierung und Erschließung musealer Bestände, zur Vernetzung und Präsentation von musealen Sammlungen sowie zur Sicherung des kulturellen Erbes in den Blick genommen. Darüber hinaus sind digitale Vermittlungsangebote in Ausstellungen und im Netz sowie die Nachnutzung der digitalen Kulturdaten antragsberechtigt.

Weiterhin wurden mit o. g. Landtagsbeschluss für die Jahre 2019 und 2020 Fördermittel für inklusive Projekte eingestellt. Diese Mittel sind ausschließlich in nichtstaatlichen Museen für Maßnahmen im Rahmen der geltenden Förderrichtlinie Kunst und Kultur zur Verbesserung der umfassenden Teilhabe von behinderten Menschen an allen Aspekten des Wirkens der Einrichtungen zu verwenden. Dies umfasst insbesondere Sensibilisierungsmaßnahmen sowie solche zur Verbesserung der kommunikativen Barrierefreiheit. Baumaßnahmen sind in diesem Rahmen nicht förderfähig.

Für das Förderjahr 2020 können alle nach der Förderrichtlinie Kunst und Kultur antragsberechtigten nichtstaatlichen Museen einen Antrag für Projekte der Digitalisierung und Inklusion zu stellen.

Achtung: Die Förderrichtlinie wurde überarbeitet. Antragsschluss für Projekte im Jahr 2020 ist am 15.10.2019. 

Projektförderung für nichtstaatliche Museen

Die Sächsische Landesstelle für Museumswesen unterstützt Projekte der nichtstaatlichen Museen gemäß der Förderrichtlinie Kunst und Kultur des Freistaates Sachsen durch einen gezielten Einsatz finanzieller Mittel. Die Anerkennung des „ICOM-Codex“ und der „Standards für Museen“ sind wichtige Voraussetzung für die Förderung. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Die Förderung beinhaltet neben der Ausreichung der finanziellen Mittel auch eine umfassende fachliche Projektbegleitung und ein abschließendes Controlling. Der Ausreichung von Fördermitteln geht eine sorgfältige Antragsprüfung voraus. Projekte im Rahmen der musealen Kernaufgaben zur qualifizierten, dauerhaften Erschließung, Bewahrung und Erweiterung der museumseigenen Sammlung stehen im Mittelpunkt. Die Bedeutung des beantragten Projektes und dessen Einbettung in den aktuellen Stand der jeweiligen Museumskonzeption und -planung sowie dessen nachhaltige Wirkung sollten aus der Projektbeschreibung klar ablesbar sein.

Bitte fügen Sie Ihrem Antrag die nachfolgend aufgeführten Unterlagen bei:

  • Umfassende Beschreibung des Vorhabens mit Angaben zum Realisierungszeitraum (Beginn undEnde des Vorhabens, Projektort)
  • Konzeptionen, Dokumentationsmaterial
  • Kosten- und Finanzierungsplan (Die geplanten Ausgaben sind einzeln mit Kostenangeboten zu untersetzen und zu erläutern) Anlage 1
  • Angaben zu den Fördervoraussetzungen (Angaben zur Rechtsträgerschaft der Einrichtung, allgemeine Angaben zum Eigentum an Museumsbeständen
  • Wenn zutreffend in Kopie: Vereinssatzung, Vereinsregisterauszug, Stiftungsurkunde, Stiftungssatzung oder vergleichbare Unterlagen, Nachweis der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt

Antragsformulare und -fristen

Der 15. Oktober (Posteingang in der Landesstelle per Brief, Amt24 oder Vorab-Fax) ist Antragsstichtag für das darauf folgende Kalenderjahr (z. B. 15.10.2019 für das Jahr 2020). Antragsformulare sind hier oder über das Büro der Landesstelle für Museumswesen erhältlich.

Für Ankaufsersuchen gilt eine verkürzte Antragsfrist, so dass auch im laufenden Kalenderjahr noch Antragstellungen möglich sind. Bitte setzen Sie sich mit der zuständigen Bearbeiterin Frau Ulrike Modersohn-Josch in Verbindung.

Antrag auf einen vorzeitigen förderunschädlichen Maßnahmebeginn:     Die Bewilligung eines vorzeitigen förderunschädlichen Maßnahmebeginnes erfolgt durch die Sächsische Landesstelle für Museumswesen per Bescheid. Hierzu muss der Fördermittelantrag vollständig und mit prüffähigen Anlagen untersetzt sein. Es wird darauf hingewiesen, dass der Beginn der Maßnahme ohne entsprechende Bescheidung des Fördermittelantrages  vollständig auf eigenes Risiko erfolgt und die Maßnahme im Zweifel bei Ausbleiben der Zuwendung allein durch den Antragsteller finanziert werden muss.