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Weitere Fördermöglichkeiten und Preise

Fördermöglichkeiten

Wir können an dieser Stelle das Spektrum der reichhaltigen Förderlandschaft in Sachsen und Deutschland nur ausschnitthaft abbilden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht nicht.


Förderprogramme im Rahmen der Corona-Pandemie

  • Alle aktuellen Informationen zu verschiedenen Förderprogrammen des Freistaates Sachsen im Rahmen des Corona-Schutzes finden Sie unter www.coronavirus.sachsen.de.
  • Zu den Angeboten und Programmen des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus gelangen Sie hier.
  • Hinweise auf Bundeshilfen, von denen teilweise auch Kultureinrichtungen profitieren können, sind hier abrufbar.
  • Das Anschlussprogramm „NEUSTART KULTUR für Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten“ 2021 des Deutschen Verbandes für Archäologie (DVA) fördert pandemiebedingte Investitionen von Kultureinrichtungen in ganz Deutschland. Aufgrund des weiterhin hohen Bedarfs stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien dem DVA für 2021 weitere 10 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten, die ihre Einnahmen zu mehr als 50 Prozent selbst erwirtschaften. Förderfähig sind investive Umbau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen, die zur nachhaltigen Reduktion von Ansteckungsgefahren in öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen notwendig sind, sowie auf die förderfähigen Maßnahmen bezogene Personal- und Sachausgaben. Aber auch weitere zukunftsgerichtete Investitionen zur Stärkung der Attraktivität der Kultureinrichtungen bei Wiederöffnung und Weiterbetrieb sind erklärtes Ziel der Förderung. So sind z.B. auch Anwendungen einschließlich Programmierung von Audioguides, App-Techniken, Lautsprecher-Anlagen, Präsentationstechnik und Maßnahmen zum Ausbau der IT-Infrastruktur förderfähig. Fördermaßnahmen in Höhe von mindestens 5.000 Euro bis zu maximal 100.000 Euro können beantragt werden; ein Eigenanteil von 10 Prozent der beantragten Fördergelder ist zu erbringen. Es besteht keine Antragsfrist – das Auswahlverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden, spätestens jedoch am 30. Juni 2021. Pro Kultureinrichtung ist nur ein Antrag zulässig. Schon geförderte Träger können für eine weitere Kultureinrichtung zusätzliche Anträge stellen. Detaillierte Informationen zum Programm und zur Antragstellung finden Sie hier.
  • Die Ernst von Siemens Kunststiftung fördert Restaurierungen, Ausstellungen, Bestandskataloge und Werkverzeichnisse. Geeignet sind Projekte von kleineren Restaurierungsarbeiten oder abgrenzbare Teilaufträge an kunsthistorisch relevanten Objekten in Museumseigentum (2.000–25.000 Euro) sowie Zuarbeiten oder Schlusssteinfinanzierungen für Bestandskataloge, Werkverzeichnisse oder Ausstellungskataloge (2.000–15.000 Euro), die an Selbstständige vergeben werden. Öffentliche Museen und Sammlungen, die selbstständige Wissenschaftler*innen und Restaurator*innen in der aktuellen Situation halten oder in Notlagen unterstützen möchten, können sich im Rahmen der Förderlinien hier bewerben.
  • Bundesförderung „Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten". Die Förderung sieht Zuschüsse für die Um- und Aufrüstung stationärer raumlufttechnischer (RLT) Anlagen vor, die dem Ziel dienen, den Infektionsschutz zu erhöhen. Die Förderung soll bis zu 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben betragen, die bei 100.000 Euro gedeckelt sind. Gefördert werden RLT-Anlagen in Gebäuden und Versammlungsstätten von Ländern und Kommunen sowie von Trägern, die überwiegend öffentlich finanziert werden und nicht wirtschaftlich tätig sind. Im Jahr 2021 stehen hierfür 200 Millionen Euro zur Verfügung.
    Antragsfrist: 31. Dezember 2021
    Detaillierte Informationen zum Programm und zur Antragstellung finden Sie hier.

Projektförderung der Bundesstiftung Aufarbeitung
Die Bundesstiftung Aufarbeitung fördert Veranstaltungen, Publikationen und Medienangebote zu politischer Bildung und Wissenschaft, die sich mit Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der sowjetischen Besatzungszone in Deutschland und in der DDR auseinandersetzen, Erinnerung an das geschehene Unrecht und die Opfer wachhalten und den antitotalitären Konsens in der Gesellschaft, die Demokratie und die innere Einheit Deutschlands fördern und festigen. Antragsberechtigt sind Vereine, Verbände, Universitäten und Institutionen der politischen Bildungsarbeit.
Antragsfrist: 30. Juni 2021 für Projekte mit einer beantragten Gesamtfördersumme von 50.000,00 Euro und mehr / 31. August 2021 für Projekte mit einer beantragten Fördersumme von bis zu 49.999,99 Euro
Detaillierte Informationen zum Programm und zur Antragstellung finden Sie hier.

Fördermöglichkeiten für kulturelle Bildung
Eine Übersicht  über Fördermöglichkeiten für kulturelle Bildung auf kommunaler Ebene, auf Landesebene und bundesweit hat die Bundeszentrale für politische Bildung hier zusammengestellt.

Förderprogramme für ein Kreatives Europa
Sämtliche Informationen finden Sie hier.

Die Kommunalrichtlinie
Seit Sommer 2008 fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) auf Basis der „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative“ (Kommunalrichtlinie) Klimaschutzprojekte in Kommunen. Alles Wissenswerte rund um die Kommunalrichtlinie finden Sie hier.

Museum macht stark
Für sein Vorhaben „Museum macht stark“ erhält der Deutsche Museumsbund als Projektpartner des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von 2018 bis 2022 insgesamt 6,4 Millionen Euro und ermöglicht so lokalen Bündnissen, Angebote im außerschulischen bzw. außerunterrichtlichen Bereich der kulturellen Bildung umzusetzen. Ziel der lokalen Projekte ist es, Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren, die von Hause aus nur wenig mit Kultur und Museum in Berührung kommen, mit dieser Thematik und den Angeboten dieser öffentlichen Einrichtungen bekannt zu machen. Verbindlich sind die Formate „Von uns – für uns!“ (Peer-Education) und „Ab ins Museum!“ (Offenes Format). Die nächste Ausschreibung läuft bis zum 31. Oktober 2021 mit Förderbeginn ab dem 1. Januar 2022. Weitere Informationen finden Sie hier.

Projektförderung der Bundesstiftung Aufarbeitung
Die Bundesstiftung Aufarbeitung fördert Veranstaltungen, Publikationen und Medienangebote zu politischer Bildung und Wissenschaft, die sich mit Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der sowjetischen Besatzungszone in Deutschland und in der DDR auseinandersetzen, Erinnerung an das geschehene Unrecht und die Opfer wachhalten und den antitotalitären Konsens in der Gesellschaft, die Demokratie und die innere Einheit Deutschlands fördern und festigen. Antragsberechtigt sind Vereine, Verbände, Universitäten und Institutionen der politischen Bildungsarbeit.
Antragsfristen: 30. Juni 2021 für Projekte mit einer beantragten Gesamtfördersumme von 50.000,00 Euro und mehr / 31. August 2021 für Projekte mit einer beantragten Fördersumme von bis zu 49.999,99 Euro
Detaillierte Informationen zum Programm und zur Antragstellung finden Sie hier.

Förderung von Provenienzforschung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste
Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste stellt Fördermittel für Projekte zur Provenienzforschung von NS-Raubgut zur Verfügung. Unabhängig von ihrem Wert können Kunstwerke, Möbel, Bücher und sonstiges Kulturgut Gegenstand der Untersuchung sein. Das Zentrum fördert systematische Bestandsprüfungen und Grundlagenforschung zum historischen Kontext des NS-Kulturgutraubs sowie die Erschließung von Archivbeständen. Antragsberechtigt sind neben öffentlichen Einrichtungen nun auch private Sammlungen und privat getragene Einrichtungen in Deutschland, die bei der eigenen Suche nach NS-Raubgut den Washingtoner Prinzipien und der Gemeinsamen Erklärung folgen wollen. Antragsfristen für längerfristige Forschungsprojekte enden zum 1. April und zum 1. Oktober eines jeden Jahres. Weitere Informationen zur Förderung sowie die aktuellen Antragsformulare finden Sie hier.

Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2021
Das Projekt „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ des Deutschen Verbandes für Archäologie in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund richtet sich an regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten in ländlichen Räumen mit bis zu 20.000 Einwohner. Diese Einrichtungen können Mittel beantragen, um Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen durchzuführen. Die Maßnahme wird im Rahmen des Förderprogramms „Kultur in ländlichen Räumen“ von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien mit insgesamt 2,5 Millionen Euro gefördert. Es besteht keine Antragsfrist. Das Auswahlverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden, spätestens jedoch am 31. Dezember 2021. Detaillierte Informationen zum Programm und zur Antragstellung finden Sie hier.

Soforthilfeprogramm 2021 „Förderung landwirtschaftlicher Museen in ländlichen Räumen“
Seit dem 1. April 2021 können landwirtschaftliche Museen in Gemeinden und Kleinstädten mit bis zu 30.000 Einwohnern Anträge für Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen beim Deutschen Verband für Archäologie stellen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stellt hierfür insgesamt 2 Millionen Euro zur Verfügung. Das Auswahlverfahren endet, wenn die verfügbaren Mittel vergeben sind, spätestens jedoch am 31. Dezember 2021. Informationen zum Programm und zur Antragstellung finden Sie hier.

Horizont 2020
In „Horizont 2020“, dem Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation, findet auch Kultur als europäisches Querschnittsthema Eingang. In der 6. Gesellschaftlichen Herausforderung „Europa in einer sich verändernden Welt: Integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften“ wird es über die gesamte Förderperiode spezifische Ausschreibungen zu Kulturthemen geben. Ziel dabei ist, Forschung und Praxis stärker anzunähern und die durch Horizont 2020 geförderten Projekte, deren Adressaten nicht nur Universitäten sind, stärker für Kultur zu öffnen. Mithilfe von partizipativen Ansätzen sollen künftig u.a. mehr Kultureinrichtungen für die ausgeschriebenen Forschungsthemen und -projekte gewonnen werden und als „Partner auf Augenhöhe“ Teil der Projektkonsortien werden. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Projektförderung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds
Mit seinen Jahresthema-Schwerpunkten fördert der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds Projekte mit Zuschüssen von jeweils bis zu 70% der Gesamtkosten.

Zum Jahresthema 2021 „Neue Zeiten? Neue Wege! Deutsch-tschechische Beziehungen in Zeiten der Pandemie" werden analoge wie auch digitale deutsch-tschechische Projekte unterstützt, die sich mit gesellschaftlichen, sozialen und ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie beschäftigen oder nach neuen Wegen der deutsch-tschechischen Begegnung und Zusammen-arbeit in Krisenzeiten suchen.
Um darüber hinaus Partnerschaften mit zivilgesellschaftlichen Akteuren zu fördern, die Expertise in den Bereichen Ökologie, Klima- und Naturschutz, Umweltbildung und nachhaltiger Lebensstil haben, wurde die Antragsfrist zum Jahresthema 2020 „Die Zukunft ist jetzt! Gemeinsam nachhaltig handeln" verlängert.
Antragsfrist für die Jahresthema-Schwerpunkte 2020 und 2021: 31. Dezember 2021
Detaillierte Informationen zu den Programmen und zur Antragstellung finden Sie hier und hier.

Deutsches InformationsZentrum Kulturförderung
Die Datenbank Deutsches InformationsZentrum Kulturförderung (DIZK) bietet umfassende Informationen über Fördermöglichkeiten kunst- und kulturfördernder Stiftungen, Unternehmen und anderer Einrichtungen in Deutschland. Das DIZK wurde seit 2003 als Gemeinschaftsprojekt der Kulturstiftung der Länder, des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI entwickelt. Die eigens für das Projekt konzipierte Datenbank wurde 2006 im Internet freigeschaltet und ist hier zu finden.

Info-Portal „Europa fördert Kultur“
Mit welchem Förderprogramm könnte die EU Ihr Vorhaben – sei es ein Kooperationsprojekt, ein Auslandsaufenthalt, eine Bildungsmaßnahme oder eine Veranstaltung – unterstützen? Die Webseite Europa fördert Kultur informiert über ca. 40 Förderprogramme der EU, die auch für kulturelle Vorhaben relevant sind.

Förderung europäischer Kooperationsprojekte durch Creative Europe Desk Kultur – Die nationale Kontaktstelle für die Kulturförderung der EU
Europäische Kooperationsprojekte unterstützen die intensive grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Kultureinrichtungen aus verschiedenen am Programm teilnahmeberechtigten Ländern. Das Partnerkonsortium besteht dabei aus einer antragstellenden Einrichtung, sowie weiteren Kultureinrichtungen. Es gibt drei Projektkategorien: Kleine Kooperationsprojekte: mindestens 3 Kultureinrichtungen aus mindestens 3 am Programm teilnahmeberechtigten Ländern; Mittlere Kooperationsprojekte: mindestens 5 Kultureinrichtungen aus mindestens 5 am Programm teilnahmeberechtigten Ländern; Große Kooperationsprojekte: mindestens 10 Kultureinrichtungen aus mindestens 10 am Programm teilnahmeberechtigten Ländern. Die nächste Einreichfrist ist der 7. September 2021.
Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Erasmus+ Jugend
Lernen und gestalten in Europa: Erasmus + Jugend ist innerhalb von Erasmus+ der Programmteil für alle jungen Menschen im Bereich der nicht formalen und informellen Bildung. Das Programm finanziert Lernmobilität und Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und setzt dabei im Einklang mit der Vision des europäischen Bildungsraums noch stärker auf Inklusion und den grünen und digitalen Wandel. 2021 stehen in Deutschland für Erasmus+ Jugend Fördermittel in Höhe von fast 27 Mio. Euro zur Verfügung. Die nächste Einreichfrist ist der 5. Oktober 2021.
Informationen zu den Fördermöglichkeiten finden Sie hier.

Kinder zum Olymp!
Kinder zum Olymp! ist die Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder. Aufgabe der Stiftung ist es, Kultur und Kunst zu bewahren, zu erhalten und zu vermitteln. Dabei gilt die Überzeugung, dass Kultur kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist. Und das auch schon für die Kleinsten.
Die Initiative Kinder zum Olymp! wird derzeit neu konzipiert. Informationen finden Sie hier.

FÖMISAX-Fördermitteldatenbank Sachsen
Der Freistaat Sachsen bietet sehr vielfältige Unterstützung für gemeinnützige Museumsarbeit, Kulturvermittlung, Bildung und Forschung an. Zudem kann der spezielle Charakter Ihres Hauses dazu beitragen, für bestimmte Projekte etc. von anderen Fachministerien bzw. deren nachgeordneten Einrichtungen Unterstützung zu erhalten. Bitte nutzen Sie dazu die FÖMISAX-Fördermitteldatenbank Sachsen.

Förderrichtlinie Heimatpflege/Laienmusik
Über die Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Förderung von Heimatpflege und Laienmusik (FRL Heimatpflege/Laienmusik) vom 9. Januar 2020 werden Projekte zur Heimatpflege und Heimatkunde (Sitten und Bräuche, Mundart, Kleidung, altes Handwerk und andere Formen der Volkskultur, Musik, Tanz) gefördert. Gefördert werden ebenso Projekte von Laienchören, -orchestern oder -musikgruppen, die sich vorrangig der Pflege traditionellen Liedgutes oder traditioneller Instrumentalmusik widmen. Zentrale Antrags- und Bewilligungsbehörde für den Freistaat Sachsen ist die Landesdirektion Chemnitz. Die Förderrichtlinie ist hier abrufbar, zum Antragsformular geht es hier.

Kulturräume
Die Kulturräume sind wichtige Kooperationspartner bei der Förderung und Erhaltung der sächsischen Museen. Die Sächsische Landesstelle für Museumswesen ist nicht für die institutionelle Förderung zuständig. Es besteht bei einzelnen Kulturräumen zudem die Möglichkeit, Projektförderung zu beantragen. Wir empfehlen Ihnen, sich bei Fragen dazu an Ihr zuständiges Kulturraumsekretariat bzw. Kulturamt zu wenden.

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen engagiert sich im museumsrelevanten Bereich vor allem für die Förderung lebender sächsischer Künstler*innen bzw. für Projekte (z.B. Ausstellungen) im Bereich der aktuellen bildenden und darstellenden Kunst, Literatur und Musik. Alle Informationen und Details zu den vielfältigen Förderschwerpunkten finden Sie hier.

Körber-Stiftung
Gesellschaftliche Veränderung braucht Dialog und Verständigung. Die Körber-Stiftung stellt sich mit ihren operativen Projekten, in ihren Netzwerken und mit Kooperationspartnern aktuellen Herausforderungen in den Handlungsfeldern „Innovation“, „Internationale Verständigung“ und „Lebendige Bürgergesellschaft“. Die drei Themen „Neues Leben im Exil“, „Technik braucht Gesellschaft“ und „Europa zusammenhalten“ stehen derzeit im Fokus ihrer Arbeit. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

PwC-Stiftung
Die PwC-Stiftung ist eine Initiative der Führungskräfte der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers Deutschland. Sie fördert bundesweit Projekte der ästhetischen Kulturbildung, im Bereich der darstellenden und bildenden Kunst, der Musik und der Literatur sowie neuer Medien, und der werteorientierten Wirtschaftsbildung für Kinder und Jugendliche. Seit ihrer Gründung im Jahr 2002 hat die Stiftung mehr als 500 Jugend- und Bildungsprojekte sowie ihre drei Eigenprogramme mit mehr als 16 Millionen Euro unterstützt. Informationen zur Projektförderung finden Sie hier.

    Wettbewerbe und Preise

    Handbuch der Kulturpreise – Onlineausgabe
    „Kulturpreise sind nicht nur eine bewährte und oft traditionsreiche Form der Ehrung für erfolgreiches künstlerisches und publizistisches Schaffen – sie sind auch ein unentbehrliches Element der Förderung und Ermöglichung von Kunst und Kulturvermittlung. Die Zahl der regelmäßigen Kulturpreise und -stipendien der öffentlichen Hand sowie von Stiftungen, Verbänden oder privaten Initiativen in Deutschland hat im letzten Jahrzehnt weiter zugenommen ...“ (Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, zur Online-Ausgabe des „Handbuch der Kulturpreise“)

    Sächsischer Preis für Kulturelle Bildung 2021 „Kultur.LEBT.Demokratie“
    Kulturelle Bildung vermag nicht nur, die Künste zu vermitteln. Als vermittelnde Kulturpraxis ist sie in der Lage, auch gesellschaftliche Themen zu gestalten und Diskurse anzustoßen. Dieses Engagement gilt es zu würdigen. Ausgezeichnet werden beispielhafte Projekte – einschließlich digitaler Projekte/Formate – oder die dauerhafte Arbeit von Trägern der Kulturellen Bildung, welche auf Demokratieförderung zielen. Insgesamt werden drei Preise in Höhe von jeweils 2.500 Euro und ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro vergeben. Teilnehmen können Kultur- und Jugendeinrichtungen, Vereine, freie Initiativen, Kulturschaffende und Akteure, die in Sachsen wirken.
    Bewerbungsschluss: 15. Juni 2021
    Detaillierte Informationen zur Ausschreibung und zu den Bewerbungsmodalitäten finden Sie hier.

    Ehrenamt im Museum
    Ohne bürgerschaftliches Engagement wäre die Vielfalt und Qualität der sächsischen Museumslandschaft kaum denkbar. Mit der Auszeichnung für verdienstvolle ehrenamtliche Arbeit wird die Arbeit der Ehrenamtlichen in Form einer öffentlichen Anerkennung gewürdigt. Jedes zweite Jahr sind sächsische Museen, Museums-Vereine und -Freundeskreise aufgerufen, ihre Engagierten für diese Auszeichnung vorzuschlagen. Mit der Auszeichnung für Einzelpersonen gewürdigt, die freiwillig gemeinwohlorientierte Aufgaben und Arbeiten zur Förderung des sächsischen Museumswesens unbezahlt oder gegen geringe Aufwandsentschädigung ausüben. Sachsenweit werden ca. 25 Personen für die Auszeichnung ausgewählt. Die Prüfung und Auswahl der Vorschläge erfolgt in einem nichtöffentlichen Verfahren durch die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – Sächsische Landesstelle für Museumswesen in Abstimmung mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus.

    Sächsischer Museumspreis
    Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus an nichtstaatliche Museen für beispielhafte Leistungen in der Museumsarbeit und der Profilierung der Sächsischen Museumslandschaft verliehen. Es werden ein Hauptpreis in Höhe von 20.000 Euro und zwei Spezialpreise für besondere Leistungen in einem Kernbereich der Museumsarbeit in Höhe von jeweils 5.000 Euro vergeben. Bewerben können sich nichtstaatliche Museen im Freistaat Sachsen als Einzelinstitutionen oder als Zusammenschluss. Informationen zur Ausschreibung des Sächsischen Museumspreises 2021 finden Sie hier. Bewerbungsfrist ist der 30. Juni 2021.

    Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik
    Mit dem Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik lobt die Fakultät Informatik und Medien der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig jährlich eine Auszeichnung für praxisrelevante, innovative Forschungsergebnisse zur Bildungsarbeit in Museen oder Gedenkstätten aus. Noch nicht anderweitig veröffentlichte Diplom-, Staatsexamens-, Magister-, Doktorarbeiten, Bachelor- und Master-Thesen aller Absolvent*innen von Universitäten und Fachhochschulen im deutschen Sprachraum sind gleichberechtigt zugelassen, soweit sie sich wesentlich auf personale Bildungsarbeit in Museen oder Gedenkstätten beziehen. Der Preis ist jeweils mit 1.000 € dotiert. Alle Informationen finden Sie hier.

    Erich-Glowatzky-Preis
    Der Erich-Glowatzky-Preis wird seit 1998 jährlich durch die Erich-Gowatzky-Stiftung in drei Stufen vergeben. Damit verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro für den ersten, 2.000 Euro für den zweiten und 1.000 Euro für den dritten Preis. Der Preis kann an junge Sachsen im Alter bis zu 30 Jahren vergeben werden. Ausgezeichnet werden junge Menschen für außergewöhnliche Leistungen und herausragendes Engagement auf den Gebieten Technik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur oder Soziales. Zusätzlich wird ein Sonderpreis für herausragende Leistungen auf wissenschaftlichem Gebiet vergeben. Er ist mit 2.000 Euro dotiert und wird durch die Sparkasse Zwickau gestiftet. Alle Informationen finden Sie hier.

    „KunstZeitAlter“ – Sächsischer Förderpreis für Kunst und Demografie
    Der alle zwei Jahre vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus in Kooperation mit dem Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. und der Johanna und Fritz Buch Gedächtnis-Stiftung ausgelobte Förderpreis widmet sich einem Teilaspekt des demografischen Wandels – dem Alter(n). Der mit 10.000 Euro dotierte Preis fördert die Umsetzung von Konzepten, die sich künstlerisch mit den Auswirkungen des zunehmenden Alterns in der Gesellschaft auseinandersetzen und dabei auf eine aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger setzen. Der Förderpreis 2020 stand unter dem Thema „Zusammenhalt“ und ging an die Kulturinitiative Zwenkau e.V.
    Informationen zu dem Preis finden Sie hier.

    European Museum of the Year Award
    Jedes Jahr sind europäische Museen sind eingeladen, sich beim European Museum Forum um den European Museum of the Year Award (EMYA) zu bewerben. Informationen und das Online-Bewerbungsformular sind hier abrufbar. Bewerbungen sind in englischer Sprache einzureichen.

    Luigi Micheletti Award
    Die Fondazione Luigi Micheletti schreibt gemeinsam mit der European Museum Academy jährlich den Luigi Micheletti Award für Museen aus. Sämtliche Informationen (in englischer Sprache) sind hier erhältlich.
    Im Jahr 2013 gewann das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden den begehrten Preis.

    European Heritage Award / Europa Nostra Award
    Der European Heritage Award / Europa Nostra Award ist eine europäische Auszeichnung, mit der jedes Jahr herausragende Leistungen im Bereich der Erhaltung von Kulturerbe gewürdigt werden. Träger ist die Organisation Europa Nostra mit Sitz in Den Haag. Bis zu sechs Große Preise sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert; zusätzlich werden Medaillen (2. Preis) und Diplome (3. Preis) verliehen. Bewerbungen müssen in englischer oder französischer Sprache eingereicht werden. Sämtliche Informationen sind hier abrufbar.

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      © Sächsische Landesstelle für Museumswesen