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Weitere Fördermöglichkeiten und Preise

Fördermöglichkeiten

Wir können an dieser Stelle das Spektrum der reichhaltigen Förderlandschaft in Sachsen und Deutschland nur ausschnitthaft abbilden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht nicht.


Förderprogramme zum Corona-Schutz

  • Alle aktuellen Informationen zu verschiedenen Förderprogrammen des Freistaates Sachsen im Rahmen des Corona-Schutzes finden Sie unter www.coronavirus.sachsen.de.
  • Zu den Angeboten und Programmen des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus gelangen Sie hier.
  • Hinweise auf Bundeshilfen, von denen teilweise auch Kultureinrichtungen profitieren können, sind hier abrufbar.
  • Im Rahmen des Programms „Denkzeit“ der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen können sächsische Künstler*innen aller Sparten ein Stipendium in Höhe von 2.000 Euro als nicht rückzahlbaren Zuschuss erhalten, um auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Veranstaltungsverboten an ihrer Arbeit festhalten zu können. Für die Umsetzung des Programms hat der Sächsische Landtag 2 Millionen Euro bewilligt. Gefördert werden Konzepte, Ideen und Formate zum Umgang mit der Corona-Krise. Die Stipendien werden in Form einer einmaligen Zuwendung für die Dauer von zwei Monaten gewährt. Anträge können online hier gestellt werden. Eine Antragsfrist besteht nicht.
    Die Ernst von Siemens Kunststiftung fördert Restaurierungen, Ausstellungen, Bestandskataloge und Werkverzeichnisse. Geeignet sind Projekte von kleineren Restaurierungsarbeiten oder abgrenzbare Teilaufträge an kunsthistorisch relevanten Objekten in Museumseigentum (2.000–25.000 Euro) sowie Zuarbeiten oder Schlusssteinfinanzierungen für Bestandskataloge, Werkverzeichnisse oder Ausstellungskataloge (2.000–15.000 Euro), die an Selbstständige vergeben werden. Öffentliche Museen und Sammlungen, die selbstständige Wissenschaftler*innen und Restaurator*innen in der aktuellen Situation halten oder in Notlagen unterstützen möchten, können sich im Rahmen der Förderlinien hier bewerben.
  • Bundesförderung „Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten"
    Die Förderung sieht Zuschüsse für die Um- und Aufrüstung stationärer raumlufttechnischer (RLT) Anlagen vor, die dem Ziel dienen, den Infektionsschutz zu erhöhen. Die Förderung soll bis zu 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben betragen, die bei 100.000 Euro gedeckelt sind. Gefördert werden RLT-Anlagen in Gebäuden und Versammlungsstätten von Ländern und Kommunen sowie von Trägern, die überwiegend öffentlich finanziert werden und nicht wirtschaftlich tätig sind. Im Jahr 2021 stehen hierfür 200 Millionen Euro zur Verfügung.
    Antragsfrist: 31. Dezember 2021
    Detaillierte Informationen zum Programm und zur Antragstellung finden Sie hier.

Sonderprogramm 2021 der Staatsministerin für Kultur und Medien „Schriftliches Kulturerbe erhalten"
Feuchtigkeit, Säurefraß oder Schimmel: Viele historische Handschriften und Bücher in Archiven und Bibliotheken sind akut gefährdet. Um dieses national wertvolle Erbe für künftige Generationen zu bewahren, stellt Kulturstaatsministerin Monika Grütters auch 2021 Mittel für das Sonder-programm zum Erhalt des schriftlichen Kulturguts in Deutschland bereit.
Antragsfrist: 31. Januar 2021
Detaillierte Informationen zum Programm und den Link zum Antragformular finden Sie hier.

KEK-Modellprojektförderung 2021
Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) unterstützt 2021 erneut mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder deutschlandweit ausgewählte Modellprojekte zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts. Zur Beantragung von KEK-Modellprojektförderung wird themenoffen aufgerufen: Die antragsstellenden Einrichtungen können selbst festlegen, in welchen Bereichen des Originalerhalts sie theoretische oder praktische Erfahrungen sammeln und Know-how aufbauen wollen.
Antragsfrist: 31. Januar 2021
Detaillierte Informationen zum Programm und den Link zum Antragformular finden Sie hier.

Fördermöglichkeiten für kulturelle Bildung
Eine Übersicht  über Fördermöglichkeiten für kulturelle Bildung auf kommunaler Ebene, auf Landesebene und bundesweit hat die Bundeszentrale für politische Bildung hier zusammengestellt.

Förderprogramme für ein Kreatives Europa
Sämtliche Informationen finden Sie hier.

Die Kommunalrichtlinie
Seit Sommer 2008 fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) auf Basis der „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative“ (Kommunalrichtlinie) Klimaschutzprojekte in Kommunen. Alles Wissenswerte rund um die Kommunalrichtlinie finden Sie hier.

Museum macht stark
Für sein Vorhaben „Museum macht stark“ erhält der Deutsche Museumsbund als Projektpartner des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von 2018 bis 2022 insgesamt 6,4 Millionen Euro und ermöglicht so lokalen Bündnissen, Angebote im außerschulischen bzw. außerunterrichtlichen Bereich der kulturellen Bildung umzusetzen. Ziel der lokalen Projekte ist es, Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren, die von Hause aus nur wenig mit Kultur und Museum in Berührung kommen, mit dieser Thematik und den Angeboten dieser öffentlichen Einrichtungen bekannt zu machen. Verbindlich sind die Formate „Von uns – für uns!“ (Peer-Education) und „Ab ins Museum!“ (Offenes Format). Weitere Informationen finden Sie hier.

Förderung von Provenienzforschung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste
Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste stellt Fördermittel für Projekte zur Provenienzforschung von NS-Raubgut zur Verfügung. Unabhängig von ihrem Wert können Kunstwerke, Möbel, Bücher und sonstiges Kulturgut Gegenstand der Untersuchung sein. Das Zentrum fördert systematische Bestandsprüfungen und Grundlagenforschung zum historischen Kontext des NS-Kulturgutraubs sowie die Erschließung von Archivbeständen. Antragsberechtigt sind neben öffentlichen Einrichtungen nun auch private Sammlungen und privat getragene Einrichtungen in Deutschland, die bei der eigenen Suche nach NS-Raubgut den Washingtoner Prinzipien und der Gemeinsamen Erklärung folgen wollen. Antragsfristen für längerfristige Forschungsprojekte enden zum 1. April und zum 1. Oktober eines jeden Jahres. Weitere Informationen zur Förderung sowie die aktuellen Antragsformulare finden Sie hier.

Horizont 2020
In „Horizont 2020“, dem Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation, findet auch Kultur als europäisches Querschnittsthema Eingang. In der 6. Gesellschaftlichen Herausforderung „Europa in einer sich verändernden Welt: Integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften“ wird es über die gesamte Förderperiode spezifische Ausschreibungen zu Kulturthemen geben. Ziel dabei ist, Forschung und Praxis stärker anzunähern und die durch Horizont 2020 geförderten Projekte, deren Adressaten nicht nur Universitäten sind, stärker für Kultur zu öffnen. Mithilfe von partizipativen Ansätzen sollen künftig u.a. mehr Kultureinrichtungen für die ausgeschriebenen Forschungsthemen und -projekte gewonnen werden und als „Partner auf Augenhöhe“ Teil der Projektkonsortien werden. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Förderprogramm zur kulturellen Teilhabe der Staatsministerin für Kultur und Medien (BKM)
Kulturstaatsministerin Monika Grütters fördert mit insgesamt 1,5 Millionen Euro gezielt Kultureinrichtungen, die kulturelle Teilhabe und Vermittlung stärken. Das Programm, das sich u. a. an Museen und Gedenkstätten richtet, fördert insbesondere innovative Impulse. Mit mehr Vielfalt im Personal, Programm und Publikum sowie durch eine aktive Bildungsarbeit stärkt die BKM die Strahlkraft der Kultureinrichtungen nachhaltig. Es sollen Menschen erreicht werden, die nicht zum traditionellen Publikum der Kultureinrichtungen gehören.
Die neue Ausschreibung für das Förderprogramm läuft seit dem 1. Mai 2020. Zukunftsfähige Projekte mit Startdatum 2021 erhalten die Förderung von insgesamt bis zu 300.000 Euro pro Maßnahme über einen Zeitraum von maximal vier Jahren. Mehr Informationen finden Sie hier
Antragsfrist ist der 21. August 2020.

Interreg-Kooperationsprogramm zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik
Das Interreg-Kooperationsprogramm 2014–2020 stellte bereits zum dritten Mal Fördermittel der Europäischen Union in dreistelliger Millionenhöhe bereit, um die Grenzbarrieren zwischen Sachsen und Tschechien weiter abzubauen und die Lebensqualität im Grenzgebiet zu erhöhen. Derzeit wird das Interreg-Kooperationsprogramm zwischen Sachsen und Tschechien für den Zeitraum 2021–2027 erarbeitet. Im Zuge dessen führt das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus noch bis zum 5. Juni 2020 eine Online-Befragung durch. In Erfahrung gebracht werden sollen Informationen zur Nachfrage einzelner Handlungsfelder, zu möglichen Projektideen und zu potentiellen Projektträgern. Zum Fragebogen gelangen Sie über das Beteiligungsportal der Sächsischen Staatsregierung.

Projektförderung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds
Mit seinen Jahresthema-Schwerpunkten fördert der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds Projekte mit Zuschüssen von jeweils bis zu 70% der Gesamtkosten.

Zum Jahresthema 2021 „Neue Zeiten? Neue Wege! Deutsch-tschechische Beziehungen in Zeiten der Pandemie" werden analoge wie auch digitale deutsch-tschechische Projekte unterstützt, die sich mit gesellschaftlichen, sozialen und ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie beschäftigen oder nach neuen Wegen der deutsch-tschechischen Begegnung und Zusammen-arbeit in Krisenzeiten suchen.
Um darüber hinaus Partnerschaften mit zivilgesellschaftlichen Akteuren zu fördern, die Expertise in den Bereichen Ökologie, Klima- und Naturschutz, Umweltbildung und nachhaltiger Lebensstil haben, wurde die Antragsfrist zum Jahresthema 2020 „Die Zukunft ist jetzt! Gemeinsam nachhaltig handeln" verlängert.
Antragsfrist für die Jahresthema-Schwerpunkte 2020 und 2021: 31. Dezember 2021
Detaillierte Informationen zu den Programmen und zur Antragstellung finden Sie hier und hier.

Soforthilfeprogramm Heimatmuseen
Das Projekt „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ des Deutschen Verbandes für Archäologie in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund richtet sich an regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten in ländlichen Räumen mit bis zu 20.000 Einwohner*innen. Diese Einrichtungen können Mittel beantragen, um Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen durchzuführen.
Die Maßnahme wird im Rahmen des Förderprogramms „Kultur in ländlichen Räumen“ gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.
Detaillierte Informationen finden Sie hier .
Eine Antragsfrist besteht nicht. Das Auswahlverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden, spätestens jedoch am 15. November 2020.

Deutsches InformationsZentrum Kulturförderung
Die Datenbank Deutsches InformationsZentrum Kulturförderung (DIZK) bietet umfassende Informationen über Fördermöglichkeiten kunst- und kulturfördernder Stiftungen, Unternehmen und anderer Einrichtungen in Deutschland. Das DIZK wurde seit 2003 als Gemeinschaftsprojekt der Kulturstiftung der Länder, des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI entwickelt. Die eigens für das Projekt konzipierte Datenbank wurde 2006 im Internet freigeschaltet und ist hier zu finden.

Info-Portal „Europa fördert Kultur“
Mit welchem Förderprogramm könnte die EU Ihr Vorhaben – sei es ein Kooperationsprojekt, ein Auslandsaufenthalt, eine Bildungsmaßnahme oder eine Veranstaltung – unterstützen? Die Webseite Europa fördert Kultur informiert über ca. 40 Förderprogramme der EU, die auch für kulturelle Vorhaben relevant sind.

Creative Europe Desk Kultur – Die nationale Kontaktstelle für die Kulturförderung der EU
Europäische Kooperationsprojekte unterstützen die intensive grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Kultureinrichtungen aus verschiedenen am Programm teilnahmeberechtigten Ländern. Das Partnerkonsortium besteht dabei aus einer antragstellenden Einrichtung, die auch Projektkoordinator oder lead partner genannt wird, sowie weiteren Kultureinrichtungen, die als Partner oder co-organizers bezeichnet werden. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Förderprogramm der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Bundesweit und international fördert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Projekte von Initiativen und Institutionen sowohl inhaltlich als auch finanziell. Sie hat den gesetzlichen Auftrag, Projektvorhaben zu fördern, die dazu beitragen, die Ursachen, Geschichte oder Folgen der Diktatur in der SBZ/DDR und ihre Verortung in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts aufzuarbeiten. Informationen zu Förderprogramm und Förderschwerpunkten finden Sie hier.

Erasmus+ JUGEND IN AKTION
Innerhalb von Erasmus+ ist JUGEND IN AKTION der Programmteil für alle jungen Menschen im Bereich der nicht formalen und informellen Bildung. Sie können mit Erasmus+ JUGEND IN AKTION Kompetenzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung entwickeln. Das Programm will Solidarität über Grenzen hinweg vermitteln und junge Menschen anregen, als aktive europäische Bürgerinnen und Bürger zu handeln. Informationen zu den Fördermöglichkeiten finden Sie hier.

Kinder zum Olymp!
Kinder zum Olymp! ist die Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder. Aufgabe der Stiftung ist es, Kultur und Kunst zu bewahren, zu erhalten und zu vermitteln. Dabei gilt die Überzeugung, dass Kultur kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist. Und das auch schon für die Kleinsten.
Die Initiative Kinder zum Olymp! wird derzeit neu konzipiert. Informationen finden Sie hier.

Freistaat Sachsen
Der Freistaat Sachsen bietet sehr vielfältige Unterstützung für gemeinnützige Museumsarbeit, Kulturvermittlung, Bildung und Forschung an. Zudem kann der spezielle Charakter Ihres Hauses dazu beitragen, für bestimmte Projekte etc. von anderen Fachministerien bzw. deren nachgeordneten Einrichtungen Unterstützung zu erhalten. Bitte nutzen Sie dazu die Fördermitteldatenbank des Freistaates Sachsen.

Landesdirektion Chemnitz
Über die Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Förderung von Heimatpflege und Laienmusik (FRL Heimatpflege/Laienmusik) vom 9. Januar 2020 werden Projekte zur Heimatpflege und Heimatkunde (Sitten und Bräuche, Mundart, Kleidung, altes Handwerk und andere Formen der Volkskultur, Musik, Tanz) gefördert. Gefördert werden ebenso Projekte von Laienchören, -orchestern oder -musikgruppen, die sich vorrangig der Pflege traditionellen Liedgutes oder traditioneller Instrumentalmusik widmen. Zentrale Antrags- und Bewilligungsbehörde für den Freistaat Sachsen ist die Landesdirektion Chemnitz. Förderrichtlinie und Antragsformular sind hier abrufbar.

Kulturräume
Die Kulturräume sind wichtige Kooperationspartner bei der Förderung und Erhaltung der sächsischen Museen. Die Sächsische Landesstelle für Museumswesen ist nicht für die institutionelle Förderung zuständig. Es besteht bei einzelnen Kulturräumen zudem die Möglichkeit, Projektförderung zu beantragen. Wir empfehlen Ihnen, sich bei Fragen dazu an Ihr zuständiges Kulturraumsekretariat bzw. Kulturamt zu wenden.

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen engagiert sich im museumsrelevanten Bereich vor allem für die Förderung lebender sächsischer Künstler*innen bzw. für Projekte (z.B. Ausstellungen) im Bereich der aktuellen bildenden und darstellenden Kunst, Literatur und Musik. Alle Informationen und Details zu den vielfältigen Förderschwerpunkten finden Sie hier.

Körber-Stiftung
Gesellschaftliche Veränderung braucht Dialog und Verständigung. Die Körber-Stiftung stellt sich mit ihren operativen Projekten, in ihren Netzwerken und mit Kooperationspartnern aktuellen Herausforderungen in den Handlungsfeldern „Innovation“, „Internationale Verständigung“ und „Lebendige Bürgergesellschaft“. Die drei Themen „Neues Leben im Exil“, „Technik braucht Gesellschaft“ und „Europa zusammenhalten“ stehen derzeit im Fokus ihrer Arbeit. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

PwC-Stiftung
Die PwC-Stiftung ist eine Initiative der Führungskräfte der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers Deutschland. Sie fördert bundesweit Projekte der ästhetischen Kulturbildung, im Bereich der darstellenden und bildenden Kunst, der Musik und der Literatur sowie neuer Medien, und der werteorientierten Wirtschaftsbildung für Kinder und Jugendliche. Seit ihrer Gründung im Jahr 2002 hat die Stiftung mehr als 500 Jugend- und Bildungsprojekte sowie ihre drei Eigenprogramme mit mehr als 16 Millionen Euro unterstützt. Informationen zur Projektförderung finden Sie hier.

    Wettbewerbe und Preise

    Halbzeit beim Förderprogramm KULTURLICHTER

    Noch bis zum 16. Oktober 2020 können Wettbewerbsbeiträge für den Preis „KULTURLICHTER – Deutscher Preis für kulturelle Bildung“ eingereicht werden. Mit dem von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und der Kulturstiftung der Länder ins Leben gerufenen Preis für digitale kulturelle Bildung wird die Umsetzung erfolgversprechender Konzepte auf dem Gebiet der kulturellen Bildung gefördert. Teilnehmen können alle gemeinnützigen Kultureinrichtungen und -initiativen aus den Bereichen Musik, Theater, bildende, darstellende und angewandte Kunst, Literatur, Soziokultur, Film, Medien, Digitales und verwandte Formen sowie kulturgutbewahrende Einrichtungen nach §2 KGSG und Körperschaften des öffentlichen Rechts. Weitere Informationen finden Sie unter www.kulturlichter-preis.de

    Handbuch der Kulturpreise – Onlineausgabe
    „Kulturpreise sind nicht nur eine bewährte und oft traditionsreiche Form der Ehrung für erfolgreiches künstlerisches und publizistisches Schaffen – sie sind auch ein unentbehrliches Element der Förderung und Ermöglichung von Kunst und Kulturvermittlung. Die Zahl der regelmäßigen Kulturpreise und -stipendien der öffentlichen Hand sowie von Stiftungen, Verbänden oder privaten Initiativen in Deutschland hat im letzten Jahrzehnt weiter zugenommen ...“ (Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, zur Online-Ausgabe des „Handbuch der Kulturpreise“)

    Ehrenamt im Museum
    Ohne bürgerschaftliches Engagement wäre die Vielfalt und Qualität der sächsischen Museumslandschaft kaum denkbar. Mit der Auszeichnung für verdienstvolle ehrenamtliche Arbeit wird die Arbeit der Ehrenamtlichen in Form einer öffentlichen Anerkennung gewürdigt. Jedes zweite Jahr sind sächsische Museen, Museums-Vereine und -Freundeskreise aufgerufen, ihre Engagierten für diese Auszeichnung vorzuschlagen. Mit der Auszeichnung für Einzelpersonen gewürdigt, die freiwillig gemeinwohlorientierte Aufgaben und Arbeiten zur Förderung des sächsischen Museumswesens unbezahlt oder gegen geringe Aufwandsentschädigung ausüben. Sachsenweit werden ca. 25 Personen für die Auszeichnung ausgewählt. Die Prüfung und Auswahl der Vorschläge erfolgt in einem nichtöffentlichen Verfahren durch die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – Sächsische Landesstelle für Museumswesen in Abstimmung mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus.

    Sächsischer Museumspreis
    Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus an nichtstaatliche Museen für beispielhafte Leistungen in der Museumsarbeit und der Profilierung der Sächsischen Museumslandschaft verliehen. Es werden ein Hauptpreis in Höhe von 20.000 Euro und zwei Spezialpreise für besondere Leistungen in einem Kernbereich der Museumsarbeit in Höhe von jeweils 5.000 Euro vergeben. Bewerben können sich nichtstaatliche Museen im Freistaat Sachsen als Einzelinstitutionen oder als Zusammenschluss.
    Der Sächsische Museumspreis 2019  ging an das Museum – Naturalienkabinett Waldenburg.

    Sächsischer Landespreis für Heimatforschung
    Der Wettbewerb um den Sächsischen Landespreis für Heimatforschung findet 2020 zum 13. Mal statt. Er wird vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus in Kooperation mit dem Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V. ausgerichtet. Mit dem Preis sollen Arbeiten von ehrenamtlich tätigen Autor*innen ausgezeichnet werden, in denen beispielhaft Aspekte der sächsischen Heimat erforscht und dargestellt sind. Durch die Möglichkeit der öffentlichen Würdigung solcher Leistungen werden auch junge Menschen ermuntert, sich mit ihrer Heimat auseinanderzusetzen. Mit dem Preis werden in sich geschlossene Arbeiten (als Buch, Aufsatz oder in anderer – z.B. multimedialer – Form) ausgezeichnet, die eine eigene Forschungsleistung darstellen. Der Preis ist für Laienforscher*innen gedacht, daher darf die Arbeit nicht im Zusammenhang mit einer wissenschaftlichen Ausbildung bzw. einer darauf aufbauenden beruflichen Tätigkeit stehen. Es werden drei Hauptpreise, drei Schülerpreise (für Teilnehmende aller Schularten) und ein Förderpreis (für besonders kreative Arbeiten) verliehen. Für den Schülerpreis können auch Arbeiten eingereicht werden, die wissenschaftlichen Kriterien noch nicht voll entsprechen. Sämtliche Informationen erhalten Sie hier.

    Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik
    Mit dem Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik lobt die Fakultät Informatik und Medien der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig jährlich eine Auszeichnung für praxisrelevante, innovative Forschungsergebnisse zur Bildungsarbeit in Museen oder Gedenkstätten aus. Noch nicht anderweitig veröffentlichte Diplom-, Staatsexamens-, Magister-, Doktorarbeiten, Bachelor- und Master-Thesen aller Absolvent*innen von Universitäten und Fachhochschulen im deutschen Sprachraum sind gleichberechtigt zugelassen, soweit sie sich wesentlich auf personale Bildungsarbeit in Museen oder Gedenkstätten beziehen. Der Preis ist jeweils mit 1.000 € dotiert. Alle Informationen finden Sie hier.

    Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten
    Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Er will bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte wecken, Selbstständigkeit fördern und Verantwortungsbewusstsein stärken. Ausgeschrieben wird der Geschichtswettbewerb zu wechselnden Themen in einem zweijährigen Turnus. Ausrichter ist die Körber-Stiftung. Der nächste Wettbewerb startet am 1. September 2020. Informationen zur Ausschreibung erhalten Sie hier.

    Erich-Glowatzky-Preis
    Der Erich-Glowatzky-Preis wird seit 1998 jährlich durch die Erich-Gowatzky-Stiftung in drei Stufen vergeben. Damit verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro für den ersten, 2.000 Euro für den zweiten und 1.000 Euro für den dritten Preis. Der Preis kann an junge Sachsen im Alter bis zu 30 Jahren vergeben werden. Ausgezeichnet werden junge Menschen für außergewöhnliche Leistungen und herausragendes Engagement auf den Gebieten Technik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur oder Soziales. Zusätzlich wird ein Sonderpreis für herausragende Leistungen auf wissenschaftlichem Gebiet vergeben. Er ist mit 2.000 Euro dotiert und wird durch die Sparkasse Zwickau gestiftet. Alle Informationen finden Sie hier.

    European Museum of the Year Award
    Jedes Jahr sind europäische Museen sind eingeladen, sich beim European Museum Forum um den European Museum of the Year Award (EMYA) zu bewerben. Informationen und das Online-Bewerbungsformular sind hier abrufbar. Bewerbungen sind in englischer Sprache einzureichen.

    Luigi Micheletti Award
    Die Fondazione Luigi Micheletti schreibt gemeinsam mit der European Museum Academy jährlich den Luigi Micheletti Award für Museen aus. Sämtliche Informationen (in englischer Sprache) sind hier erhältlich.
    Im Jahr 2013 gewann das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden den begehrten Preis.

    European Heritage Award / Europa Nostra Award
    Der European Heritage Award / Europa Nostra Award ist eine europäische Auszeichnung, mit der jedes Jahr herausragende Leistungen im Bereich der Erhaltung von Kulturerbe gewürdigt werden. Träger ist die Organisation Europa Nostra mit Sitz in Den Haag. Bis zu sechs Große Preise sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert; zusätzlich werden Medaillen (2. Preis) und Diplome (3. Preis) verliehen. Bewerbungen müssen in englischer oder französischer Sprache eingereicht werden. Sämtliche Informationen sind hier abrufbar.

    „KunstZeitAlter“ – Sächsischer Förderpreis für Kunst und Demografie
    Der alle zwei Jahre vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus in Kooperation mit dem Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. und der Johanna und Fritz Buch Gedächtnis-Stiftung ausgelobte Förderpreis widmet sich einem Teilaspekt des demografischen Wandels – dem Alter(n). Der mit 10.000 Euro dotierte Preis fördert die Umsetzung von Konzepten, die sich künstlerisch mit den Auswirkungen des zunehmenden Alterns in der Gesellschaft auseinandersetzen und dabei auf eine aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger setzen. Der Förderpreis 2020 stand unter dem Thema „Zusammenhalt“ und ging an die Kulturinitiative Zwenkau e.V.
    Informationen zu dem Preis finden Sie hier.

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      © Sächsische Landesstelle für Museumswesen