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FAQ

Häufig gestellte Fragen von Museen (Stand 01.06.2021)

Die nachfolgenden Regelungen und Empfehlungen gelten nur, wenn die 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in einem Landkreis/einer Kreisfreien Stadt nicht überschreitet und die maximale Bettenkapazität im Freistaat Sachsen von 1.300 Krankenhausbetten mit Covid-19-Erkrankten in der Normalstation nicht erreicht ist. Nur wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, dürfen Landkreise/Kreisfreie Städte im Freistaat Sachsen die Öffnung von Museen unter Beachtung inzidenzabhängiger Maßgaben erlauben.

Bitte schauen Sie zunächst, ob Ihre Frage nicht schon auf der FAQ-Seite des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt beantwortet wird.


 

Gelten für die Museen in Sachsen die „Bundesnotbremse“, die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung oder die lokalen Verordnungen einzelner Städte oder Landkreise?

Zunächst gelten das am 22. April 2021 geänderte und bis vorerst 30. Juni 2021 geltende Infektionsschutzgesetz („Bundesnotbremse“) sowie die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung  und die Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen zur Anordnung von Hygieneauflagen zur Verhinderung der Verbreitung von Covid-19 in ihren jeweils geltenden Fassungen bindend für alle Museen. Die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung schafft die Rahmenbedingungen dafür, dass die Landkreise bzw. Kreisfreien Städte in Sachsen eine schrittweise, inzidenzbasierte Öffnung von Einrichtungen für den Publikumsverkehr – so auch von Museen, Museumsshops und Museumscafés – erlauben dürfen. Die Landkreise bzw. Kreisfreien Städte legen jeweils per Allgemeinverfügung fest, ob und in welchem Umfang eine Öffnung von Einrichtungen für den Publikumsverkehr erfolgen kann. Bitte informieren Sie sich daher auf der Webseite Ihres Landkreises/Ihrer Kreisfreien Stadt, ob und unter welchen Auflagen Sie Ihr Haus öffnen dürfen.

Müssen Besuchszeiten gebucht werden?

Ja. Lt. der bis zum 13. Juni 2021 geltenden Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung dürfen Landkreise/Kreisfreie Städte Kultureinrichtungen wie Museen und Gedenkstätten öffnen, wenn die 7-Tage-Inzidenz dort unter dem Schwellenwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner liegt und die maximale Bettenkapazität im Freistaat Sachsen von 1.300 Krankenhausbetten mit Covid-19-Erkrankten in der Normalstation nicht erreicht ist. Voraussetzung ist, dass Besucher*innen im Vorfeld Ihres Besuchs einen festen Termin buchen müssen. Wenn Ihnen kein elektronisches Terminbuchungsportal oder Online-Ticketbuchungssystem zur Verfügung steht, müssen Sie sicherstellen können, dass eine konkrete Telefonnummer zu bestimmten, öffentlich (z.B. auf Ihrer Webseite) kommunizierten Zeiten besetzt ist, damit Terminbuchungen vorgenommen werden können. Entweder anhand von Listen oder in einem im Dienstleisterbereich üblichen Bestellbuch können Besuchstermine so auch analog vergeben werden. Zur Festlegung der buchbaren Zeitfenster (z.B. 1 Stunde) müssen Sie für Ihr Haus die Personenobergrenze bestimmt haben (s.u.: „Wie bestimme ich die Personenobergrenze?“). Vor dem Einlass der nächsten Personen müssen Sie sicherstellen, dass die Personenobergrenze nicht überschritten wurde. Für wartende Besucher*innen ist im Außenbereich für ausreichend Platz zu sorgen, damit diese den Mindestabstand von 1,5 m einhalten können.

Wie bestimme ich die Personenobergrenze?

Eine Personenobergrenze ist für den gleichzeitigen Aufenthalt im Museum auf der Grundlage aller Verkehrsflächen im Haus, auf denen sich Gäste bewegen dürfen, zu bestimmen und sichtbar im Eingangsbereich auszuweisen. Die aktuell geltende Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen zur Anordnung von Hygieneauflagen zur Verhinderung der Verbreitung von Covid-19  gibt vor, dass die Zutrittsbegrenzung für eine maximale Personenzahl so zu wählen ist, dass das generelle Abstandsgebot unter den jeweils geltenden Kontaktbeschränkungen der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung von mindestens 1,5 m zu jeder Einzelperson (dazu zählen sowohl die Museumsgäste als auch das Personal) eingehalten werden kann.

Im Sinne des Infektionsschutzes empfehlen wir eine Orientierung an den Bestimmungen für Ladengeschäfte nach § 6 Absatz 2 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung (welche sich dort auf die bundesrechtliche Regelung bezieht) – also für ersten 800 qm Gesamtverkehrsfläche eines Hauses max. 1 Gast je 20 qm und oberhalb einer Gesamtverkehrsfläche von 800 qm max. 1 Gast je 40 qm Verkehrsfläche.

Da diese Einzelhandelsregelung für Museen nicht verbindlich und gerade für Häuser mit geringer Verkehrsfläche nicht umsetzbar ist, können ggf. Einzelfallentscheidungen getroffen werden, besonders was Besuche zusammengehörender Gruppen betrifft.

Büros und andere Arbeitsräume der Mitarbeiter*innen sind keine Verkehrsflächen für Gäste. Für das Museumspersonal gelten die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlichte SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung vom 21. Januar 2021 in ihrer jeweils geltenden Fassung sowie der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard vom 16. April 2020 und die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel vom 20. August 2020.

Müssen unsere Gäste bei Zutritt negative Corona-Tests nachweisen?

Ja. Lt. der bis zum 16. Juni 2021 geltenden Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung dürfen Landkreise/Kreisfreie Städte Kultureinrichtungen wie Museen und Gedenkstätten öffnen, wenn die 7-Tage-Inzidenz dort unter dem Schwellenwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner liegt und die maximale Bettenkapazität im Freistaat Sachsen von 1.300 Krankenhausbetten mit Covid-19-Erkrankten in der Normalstation nicht erreicht ist. Voraussetzung ist, dass alle Besucher*innen ab 7 Jahren ein tagesaktuelles negatives Testergebnis vorweisen – d.h. dieses darf zum Zeitpunkt des Besuchs nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Neu ist, dass wenn der Schwellenwert von 35 in einem Landkreis bzw. einer Kreisfreien Stadt an 14 Tagen in Folge unterschritten wird, die Testpflicht in Kulturstätten entfällt – allerdings nur dann, wenn der Betreiber einer Kultureinrichtung im Hygienekonzept die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zwischen Personen verankert hat und die Gäste entsprechend auf die Einhaltung hinweist. Im Falle einer bewussten Entscheidung des Betreibers bzw. Veranstalters, den Mindestabstand zu unterschreiten, besteht auch weiterhin die Testpflicht.

Gemäß § 2 Nr. 7 der Covid-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung der Bundesregierung vom 8. Mai 2021 gilt die Selbstauskunft über ein Selbsttestergebnis anhand eines vom Gast eigens ausgefüllten Formulars nicht mehr als Zutrittsberechtigung. Tests müssen von geschultem medizinischem Personal durchgeführt und bestätigt worden sein; alternativ muss der Gast im Eingangsbereich unter Aufsicht des Museumspersonals einen Selbsttest vornehmen – wägen Sie bitte ab, inwieweit dies für Ihr Haus praktikabel ist. Ausgenommen von der Testpflicht sind von einer Covid-19-Infektion genesene sowie vollständig gegen das SARS-CoV-2-Coronavirus geimpfte Personen. Über neue Regelungen für das Erbringen von Genesungs- und Impfnachweisen informiert der Freistaat Sachsen auf seiner FAQ-Seite Antworten auf häufige Fragen zum Nachweis von Coronaschutzimpfungen und Genesung von einer Infektion mit SARS-CoV-2. Das Portal www.coronavirus.sachsen.de wird fortlaufend aktualisiert, bitte klicken Sie sich also regelmäßig hinein.

Müssen wir unsere Gäste mit Namen und Anschrift registrieren?

Ja. Lt. der bis zum 13. Juni 2021 geltenden Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung dürfen Landkreise/Kreisfreie Städte Kultureinrichtungen wie Museen und Gedenkstätten öffnen, wenn die 7-Tage-Inzidenz dort unter dem Schwellenwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner liegt und die maximale Bettenkapazität im Freistaat Sachsen von 1.300 Krankenhausbetten mit Covid-19-Erkrankten in der Normalstation nicht erreicht ist. Voraussetzung ist, dass Sie personenbezogene Daten zur Kontaktnachverfolgung aller Gäste erfassen. Der Freistaat Sachsen dringt darauf, dass Betreiber vorrangig digitale Systeme, insbesondere die Corona-Warn-App, für die Kontakterfassung einsetzen sollen. Zusätzlich dazu muss aber auch eine analoge Form der Kontakterfassung und eine barrierefreie Datenerhebung vorgesehen werden. Folgende personenbezogene Daten sind zu erfassen: Name und Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sowie Anschrift eines jedes Gastes (also auch von Kindern), darüber hinaus der Zeitraum des Besuches. Die Daten sind ausschließlich zum Zweck der Aushändigung an die für die Datenerhebung zuständigen Behörden zu erfassen – eine Kenntnisnahme der Daten durch Unbefugte muss ausgeschlossen werden. Vier Wochen nach der Erhebung sind sie zu löschen bzw. zu vernichten. Wir empfehlen, dass Sie die Prozesse bündeln und im Rahmen der analogen Kontaktdatenerfassung durch das Museumspersonal jeweils Platz für einen Vermerk lassen, wo Ihre Mitarbeiter*innen eintragen, dass der jeweilige Gast keine wahrnehmbaren Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweist und bei Einlass ein tagesaktuelles negatives Testergebnis, einen Genesungs- oder einen Impfnachweis vorgelegt hat.

Müssen Besucher*innen in den Museen medizinische Mund-Nasenschutzmasken bzw. FFP2-Masken tragen?

Ja, lt. § 5 Absatz 3 Ziffer 1 der aktuell geltenden Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung ist das Tragen von medizinischen Gesichtsmasken (sog. OP-Masken) bzw. FFP2-Masken – jeweils ohne Ausatemventil – in Museen verpflichtend. Davon ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres.

Müssen Menschen mit Behinderungen Mund-Nase-Bedeckungen in den Museen tragen?

Lt. § 5 Abs. 2 Ziffer 5 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung dürfen Menschen mit Behinderung und solche mit gesundheitlichen Einschränkungen, sofern sie nicht dazu in der Lage sind, auf das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung verzichten. Ihre Befreiung von dieser Pflicht weisen sie anhand eines ärztliches Attestes nach, das sie auf Verlangen vorzeigen – eine darüberhinausgehende Erklärung darf nicht abverlangt werden.

Im Kontakt mit hörgeschädigten Menschen, die auf das Lesen von Lippenbewegungen angewiesen sind, ist es lt. § 5 Abs. 2 Ziffer 6 SächsCononaSchVO im Übrigen zulässig, zeitweilig auf die Mund-Nase-Bedeckung zu verzichten.

Darf man sich auf einem Abstand von weniger als 1,5 m im Museum begegnen?

Lt. § 2 Abs. 1 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung soll, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen aus anderen Hausständen gewahrt werden. Für Personen, die nicht Teil einer zusammengehörenden Gruppe sind, gilt: Eine kurzzeitige Begegnung bei Unterschreitung des Mindestabstands auf einem Gang ist, falls räumlich unvermeidbar, möglich, nicht aber das längere dicht gedrängte Stehen und Betrachten – daher ist mit Personal für Abstandseinhaltung und Besucherlenkung zu sorgen.

Das Abstandsgebot gilt nicht bei schulischen Veranstaltungen.

Dürfen Führungen stattfinden?

Für geschlossene Räume gelten die Regelungen zur Einhaltung des Abstandsgebots im Verhältnis zur Größe der Räume. Bei ausreichend Platz ist im Einzelfall zu prüfen, ob die meisten der Geführten die Exponate sehen können. Bei Einhaltung der Mindestabstände kann ggf. sogenannte Flüstertechnik mit desinfizierbaren Audioübertragungssystemen eingesetzt werden. Die hierfür notwendigen Kopfhörer müssen personenbezogen sein, d.h. die Gäste müssen ihre eigenen mitbringen oder Sie müssen an der Kasse käuflich erwerbbare Headsets anbieten. Die Geräte zur Audioübertragung sind nach jedem Gebrauch zu desinfizieren.

Stadt-, Gäste- und Naturführungen im Außenbereich sind bei Inzidenzen von weniger als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ebenfalls wieder möglich. Sie sind auf max. 30 Teilnehmende begrenzt – diese müssen dann auch jeweils ein tagesaktuelles negatives Testergebnis bzw. ihre vollständige Impfung oder Genesung nachweisen (wobei die Testpflicht nur für Personen ab 7 Jahren gilt).

Dürfen museumspädagogische Angebote für Schulen gebucht werden?

Ja, allerdings sind die Hygieneregeln für schulische Veranstaltungen lockerer gefasst als die für den regulären Museumsbetrieb. Zum einen entfällt gemäß § 4 Abs. 4 Nr. 2 der aktuell geltenden Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung das Abstandsgebot für Schulklassen, Kita- und Hortgruppen – auch bei schulischen Veranstaltungen außerhalb der Bildungseinrichtungen. Zum anderen gilt für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres die Maskenpflicht nicht. Die Entscheidung, ob Sie Ihre Mitarbeiter*innen einem potenziell höheren Infektionsrisiko auszusetzen bereits sind, indem Sie bereits jetzt wieder Angebote für Schulklassen und Hortgruppen buchen, obliegt Ihnen. Sollten Sie sich dafür entscheiden, lassen Sie sich bitte von der Schule/dem Hort bestätigen, dass es sich um eine schulische Veranstaltung im Sinne der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung in ihrer jeweils geltenden Fassung handelt.

Weiterhin empfehlenswert ist die Entwicklung von Alternativen wie lehrplanbasierten digitalen Angeboten. Hierzu ist z. B. auch die Aufbereitung der auf sachsen.museum-digital.de präsentierten Objekte zu Schulthemen und virtuellen Ausstellungen umsetzbar. Angebote könnten auch in Form von Online-Seminaren oder Erklär- und Lernvideos aufbereitet werden.

Dürfen Veranstaltungen durchgeführt werden?

Zulässige Veranstaltungen nach § 18 Absatz 1 der aktuell geltenden Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung (z. B. Bühnenaufführungen, Konzerte, Filmvorführungen) dürfen auch unter Beachtung der entsprechenden inzidenzabhängigen Maßgaben in Museen und Gedenkstätten stattfinden. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Landkreis/Ihrer Kreisfreien Stadt, ob und unter welchen inzidenzabhängigen Maßgaben Sie Veranstaltungen durchführen dürfen. Die am 31.05.2021 in Kraft getretene Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen zur Anordnung von Hygieneauflagen zur Verhinderung der Verbreitung von Covid-19 verankert konkrete Hygieneregeln für Kulturveranstaltungen. So ist bei der Vergabe von Sitzplätzen immer ein Sitzplatz zwischen Personen nicht zusammengehörender Gruppen freizulassen und bei Stehplätzen ein Mindestabstand von 1,10 Metern einzuhalten. Es ist ein individuelles Hygienekonzept zu erstellen und umzusetzen, das Vorgaben zur Besucherobergrenze, zur personalisierten Ticketvergabe, zur Platzbelegung (Festlegung der Gruppengröße, die maximal gemeinsam Plätze belegen darf, in einer Reihe, in zwei oder mehreren hintereinanderliegenden Reihen, zur Abstandsregelung zwischen Gruppen, Reihen und Plätzen; zur Festlegung von Wegesystemen [Einbahnstraßensysteme] etc.), zur eingeschränkten Vergabe von Sitz- und Stehplätzen, zu Zugangs- und Abgangsregelungen, zum Betrieb von Klimaanlagen bzw. zur regelmäßigen Belüftung der Veranstaltungsräume einschließlich der sanitären Einrichtungen, zu Maßnahmen zur Entzerrung der An- und Abfahrt (ggf. Abstimmung mit dem ÖPNV, Festlegungen für Parkplätze und Radparkplätze etc.), zur Begrenzung des Alkoholausschanks, zum Einsatz von Sicherheitspersonal, zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an allen Orten, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, zur Kontaktdatenerfassung sowie zum Zutritt mit negativem tagesaktuellen Test enthalten muss. Für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist ein individuelles Lüftungskonzept zu erstellen und umzusetzen, das eine gesteigerte Frischluftzufuhr vor, während und nach der Veranstaltung gewährleistet. Bitte versäumen Sie dabei nicht, die Maßnahmen mit Ihrem Sicherheitskonzept für das Museumsgut abzugleichen. Eine manuelle Lüftung von Museumsräumen sollte kontrolliert und nur auf wenige, mit entsprechenden Insektenschutzgittern versehene Fenster beschränkt werden. Vermeiden Sie Zugluft und jähe Temperatur- und Luftfeuchteveränderungen. Vor dem Lüften kann ein Abgleich der Innenraumtemperatur und -luftfeuchte mit den außen herrschenden Werten sinnvoll sein.

Muss mein Hygienekonzept genehmigt werden?

Für den Publikumsverkehr in Einrichtungen, inzidenzbasiert wieder öffnen dürfen, ist jeweils ein eigenes schriftliches Hygienekonzept mit Einlassmanagement zu erstellen und umzusetzen – dessen Genehmigung ist allerdings nicht erforderlich. Das Konzept muss nachweislich für die Einhaltung der in der Verordnung benannten Vorschriften und der in der aktuell geltenden Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen zur Anordnung von Hygieneauflagen zur Verhinderung der Verbreitung von Covid-19 aufgeführten Grundsätze und besonderen Regelungen sorgen. Hierfür muss eine verantwortliche Person auskunftsfähig sein und das Konzept ist auf Verlangen vorzulegen.

Welche Regelungen sollten in die Besuchsordnung aufgenommen werden?

  • An Covid-19 Erkrankte und Personen mit Covid-19-Verdacht dürfen das Haus nicht betreten.
  • Jeder Gast muss bei Eintritt ein tagesaktuelles negatives Coronavirus-Testergebnis bzw. eine vollständige Impfung gegen das Virus oder aber eine Genesung von Covid-19 innerhalb der letzten 6 Monate nachweisen (wobei die Testpflicht nur Personen ab Vollendung des 6. Lebensjahres gilt).
  • Das Tragen von medizinischen Gesichtsmasken (sog. OP-Masken) bzw. FFP2-Masken – jeweils ohne Ausatemventil – ist für alle Besucher*innen mit Ausnahme von Kindern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres verpflichtend. Personen mit ärztlichem Attest, das sie von der Maskenpflicht entbindet, haben dies auf Verlangen vorzuzeigen. Alltagsmasken, Kunststoffvisiere und Vergleichbares sind als Alternative nicht gestattet.
  • Ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen, die nicht zu einer zusammengehörenden Gruppe zählen, ist in allen öffentlichen Bereichen des Museums, einschl. des Shops, der Gastronomie und der sanitären Einrichtungen, zu wahren.
  • Die Husten- und Niesetikette ist zu beachten und einzuhalten.
  • Dem im Haus markierten Wegeleitsystem ist zu folgen.

Bitte beachten Sie dazu die von uns für Sie zum Download bereitgestellten Plakate für den Hauszugang und die Museumsräume.

Müssen Sitzgelegenheiten nach jeder Nutzung gereinigt werden?

Das ist nicht zwingend notwendig, wenn genügend Möglichkeiten zum Händewaschen und zur Desinfektion vorgehalten werden und diese so gestaltet sind, dass man sich auch ohne Nutzung der Hände hinsetzen und wieder aufstehen kann.

Können Touch-Stationen und interaktive Ausstellungselemente benutzt werden?

Lt. der aktuell geltenden Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen zur Anordnung von Hygieneauflagen zur Verhinderung der Verbreitung von Covid-19, Grundsatz 1s, sollen interaktive Konzepte mit zusätzlichen Kontakten (Tastenbedienung, Touchscreens, Kopfhörer usw.) sowie die Nutzung von Audioguides auf Leihbasis vermieden werden. Wenn Sie nicht auf Audioguides verzichten wollen, dann empfehlen wir den Abruf der Audio-Dateien über QR-Codes in der Ausstellung oder über die Museumswebseite und die Ausgabe auf mitgebrachten eigenen oder käuflich erwerbbaren, personenbezogenen Kopfhörern. Sollten Sie weiterhin Audioguides verleihen, stellen Sie bitte deren sorgfältige Desinfektion nach jedem Gebrauch/vor jeder Neuausgabe sicher.

 

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