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Aktuelle Angebote

ACHTUNG - Aufgrund der aktuellen Ereignisse wird diese Veranstaltung abgesagt. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Ordnung der Dinge – Inventarisieren Schritt für Schritt analog und digital

Der Workshop beschäftigt sich mit den Grundlagen der Inventarisierung und richtet sich an Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Museen, die mit der Betreuung von Sammlungsbeständen betraut sind.

Im ersten Schritt werden wir uns mit dem Objekteingang und den Grundlagen der musealen Inventarisierung – Inventarbuch, Karteikarte, Kennzeichnung der Objekte und Fotodokumentation – beschäftigen. Wir stellen Ihnen Arbeitsmaterialien vor und erläutern wie Inventarnummern konservatorisch unbedenklich aufgebracht werden können.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wird die digitale Erfassung der Objekte im Mittelpunkt stehen. Welche Objektinformationen sollten in welchen Datenfeldern erfasst werden? Wozu dienen Schlagworte? Was sind Normdaten und wie entsteht ein gutes Objektfoto? Ziel ist es, ausgewählte Sammlungen und Objekte der Museen auf dem Portal www.sachsen.museum-digital.de zu publizieren und mit den Daten anderer Museen zu verknüpfen.

Bitte geben Sie bei der Anmeldung zum Workshop an, ob und wenn ja welche Museumssoftware Sie nutzen. Gern können Sie auch Arbeitsbeispiele (nur Daten, keine Objekte) zur Veranstaltung mitbringen.

Termin: Montag, 30. März 2020, 10.00 bis ca. 17.00 Uhr
Ort: TU Chemnitz, Straße der Nationen 62, 09111 Chemnitz, Universitätsteil Raum 1/367

Referentin: Korinna Lorz und das Projektteam, Digitales Sammlungsmanagement, SLfM
Anmeldeschluss: 16. März 2020
Kontakt und Anmeldung: landesstelle@skd.museum

SAVE THE DATE

Kriegsverluste ostdeutscher Museen
Überregionale Fachtagung des Museumsverbandes Brandenburg e. V.
Kulturkirche Müncheberg, 25.-26. September 2020*

Sammlungsverluste von Museen im Zuge des Zweiten Weltkriegs wurden bis heute nur ansatzweise erforscht. Hinter prominenten Sammlungen, deren Schicksal zum Gegenstand großer Forschungsprojekte geworden ist, versinkt das verschollene Sachgut der meisten Museen im Schatten der Geschichte. Insbesondere viele kommunale Museen haben ihre kriegsbedingten Verluste nicht oder nur kursorisch dokumentiert oder publiziert.

Der brandenburgische Museumsverband hat sich vorgenommen, die Kriegsverluste märkischer Museen systematisch zu erforschen. Dazu verhilft eine während des Zweiten Weltkriegs angelegte und jüngst rekonstruierte Fotokartei mit Tausenden von Objektfotografien aus etwa 50 Museen der ehemaligen preußischen Provinz Brandenburg. Wir suchen Kolleginnen und Kollegen aus Museen anderer Bundesländer sowie Museumshistoriker*innen bzw. Forscher*innen, die sich mit kriegsbedingten Verlagerungen, Verlusten und Rückgaben von Museumsgutbefasst haben. Wir möchten Sie bitten, mit Ihrem Wissen zu einer überregionalen Fachtagung beizutragen.

Die Tagung wird (vorbehaltlich einer Corona-Gefahren-Entwarnung) am 25. und 26. September 2020 in Müncheberg bei Berlin stattfinden.

Der Fokus der Beiträge soll auf die Jahre 1939-1949 gerichtet sein. Gesucht werden Forschungsvorhaben, -ansätze und -ergebnisse, die sich auf Abgabe, Auslagerung, Verschiebung, Zerstreuung und Zerstörung von Sammlungsgut aufgrund von drohenden, tatsächlichen oder unmittelbar zurückliegenden Kriegsereignissen beziehen. Wir suchen Geschichten und Fallstudien, die unterschiedliche Akteure, Objekte, Sammlungsbestände, Räume und Regionen behandeln, um sie miteinander in Beziehung setzen zu können. Einen Schwerpunkt setzt die Tagung auf Museen in Berlin-Brandenburg, anderen ostdeutschen Bundesländern und in Polen.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge.
Bitte schicken Sie Ihren Vorschlag mit einer kurzen Inhaltsbeschreibung bis zum 30. April 2020 an:

Museumsverband Brandenburg
Dr. Susanne Köstering
Am Bassin 3
14467 Potsdam
0331-2327912
koestering@museen-brandenburg.de

* Sollte diese Tagung zu diesem Zeitpunkt nicht stattfinden können, werden wir sie auf einen späteren Termin verlegen.

EDV-gestützte Sammlungsdokumentation/Digitalisierung

Für diesen Bereich werden einzelne Arbeitsgruppen interessierter Museen gebildet und bei Bedarf Workshops und Seminare vor allem im Büro der Landesstelle in Chemnitz durchgeführt.

Anmeldung: landesstelle@skd.museum

Erfahrungen aus internationalen Projekten und Entwicklungen werden über die Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbundes vermittelt. Termine zu aktuellen Veranstaltungen etc. finden Sie auf den Seiten der einzelnen Arbeitsgruppen, wie z. B. der AG Sammlungsmanagement

Angebote von Partnern

Sächsischer Museumsbund e. V.

Das Fortbildungsangebot für die sächsischen Museen wird durch die jährlichen Mitglieder- bzw. Fortbildungstagungen des Sächsischen Museumsbundes im Frühjahr bzw. Herbst – in enger Kooperation mit der Landesstelle für Museumswesen vorbereitet – bereichert. Die Tagungsergebnisse werden, ergänzt um die Mitteilungen der Landesstelle, ebenfalls gemeinsam in den Informationen des Sächsischen Museumsbundes publiziert.

Arbeitskreis Museumspädagogik Ostdeutschland e.V. (AKMPO)

Wichtige Anliegen des 1991 gegründeten  "Arbeitskreises Museumspädagogik Ostdeutschland e.V."sind Förderung und Professionalisierung der musealen zielgruppenspezifischen Kultur- und Medienarbeit auf regionaler und überregionaler Ebene. Dazu arbeitet der AKMPO zusammen mit Museen, Hochschulen und anderen Bildungsträgern. Er bietet ein Forum für Experten-Beratung, Begutachtung, regelmäßige Fachtagungen, Erfahrungsaustausch und berufliche Qualifizierung von Museumspädagogen und anderen Multiplikatoren musealer Bildung.

Landesverband Soziokultur Sachsen e. V.

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© Sächsische Landesstelle für Museumswesen